Heilpädagogik - Geschichte

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Entwicklung der Geistigbehindertenpädagogik

 

Überblick: Relevante Prozesse, Strukturen, Daten  

Vorgeschichte der Versorgung von Personen mit geistiger Behinderung

Entfaltung der Geistigbehindertenpädagogik seit dem 19. Jahrhundert

  • Pägogisches Interesse an Schwachsinnigen seit Ende 18. Jh. (Pestalozzi, ltard)
  • keine Schulpflicht - kein Platz in Gesellschaft - Unterbringung in Gefängnissen und Narrenhäuser
  • Anstaltsgründungen im 19. J.: erste Schule für Schwachsinnige Kinder: Guggenmoos 1816-1835 in Österreich
  • wesentliche Rolle spielen: christliche Impulse, medizinische, pädagogische und humanitäre Ansätze
    • Anstalten bis heute: 1872 Anstalt für Epileptische-Bethel-Bodelschwingh/ 1884; Ursberger Anstalten bei Krumbach: Pfarrer Ringeisen
  • 1867: erste Klasse für schwachbegabte Kinder (Dresdener Volksschule)
  • erste Einrichtung mit Bezeichnung Hilfsschule in Elberfeld 1879
    • Intention: zunächst medizinische (Heilung), dann seelsorgerische (Glieder der christl. Gemeinde)
  • 2. Hälfte des 19. Jh Gegenbewegung: Aspekt des Nutzens für Gesellschaft. Deren Bestreben: Leistungsfähigkeit der neuen Hilfsschule unter Beweis stellen-> Strukturwandel-> Leistungsschule
  • Wichtige Theoretiker:
    • Traugott Weise: "Betrachtung über geistesschwache Kinder" (1820)
    • Eduard Seguin: "Die Idiotie und ihre Behandlung nach der physiologischen Methode" (1866)
    • Georgens/ Deinhardt: "Heilpädagogische Anstalten als besondere Art von Notanstalten" (1861)
  • wachsende Ausgliederungstendenzen
  • Ende des 19. Jh: - sozialdarwinistische Theorien breiten sich u.a. aus den USA aus
  • Kaiserreich: Hinführung zur Erwebstätigkeit zum Nutzen für Gemeinschaft
  • Tendenzen biologischer Aussonderung
  • Nachkriegszeit - Die Entwicklung nach 1945
  • Die Entstehung der "Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V."
  • 1964 gründete sich die "Aktion Sorgenkind"
  • Begründung des Bildungsanspruchs Geistigbehinderter
  • 1974 wurde das Schwerbeschädigtengesetz ersetzt durch das Schwerbehindertengesetz und damit anwendbar auf alle Menschen mit Behinderung
  • Aktueller Stand und Ausblick

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